ABC Internet Ratgeber - DSL 
Wissenswertes zu DSL inkl. Verfügbarkeitsscheck

Über die Digital Subscriber Line (DSL) (englisch für Digitaler Teilnehmer-Anschluss) können Haushalte und Unternehmen Daten mit hohen Übertragungsraten (bis zu 210 Mbit/s) über einfache Kupferleitungen senden und empfangen. Dies ist eine wesentliche Verbesserung gegenüber den technisch überholten Telefonmodem- (bis zu 56 kbit/s) und ISDN-Verbindungen (mit zwei gebündelten Kanälen 128 kbit/s).
An der verlegten Teilnehmeranschlussleitung muss für DSL meist nichts geändert werden, denn die für den Massenmarkt eingesetzten DSL-Verfahren nutzen auf der bereits verlegten Kupfer-Doppelader des Telefonnetzes ein Frequenzband, welches oberhalb des für analoge Sprachtelefonie/ISDN genutzten Frequenzbereiches liegt. DSL unterscheidet sich von einer herkömmlichen Internetverbindung über analoge Telefonanschlüsse (POTS) oder ISDN dadurch, dass für die Datenübertragung ein weitaus größerer Frequenzbereich genutzt wird, was eine vielfach höhere Geschwindigkeit ermöglicht. Bei den üblicherweise für die Privatkunden-Vermarktung vorgesehenen DSL-Varianten wie ADSL wird der für die Festnetztelefonie verwendete Frequenzbereich ausgespart, womit DSL parallel zum normalen Telefon genutzt werden kann. Fax, analoges Telefon oder ISDN stehen auch während des DSL-Betriebs zur Verfügung. Dadurch ergeben sich neue Anwendungen, denn der Internet-Zugang ist nun wie bei einer Standleitung stets verfügbar.
Laut dem Branchenverband VATM hatten im September 2006 14,9 Millionen Bundesbürger einen DSL-Anschluss. Bei 38,5 Millionen bestehenden Festnetzanschlüssen in Deutschland ist damit an etwa 40 % der Telefonanschlüsse DSL abonniert. Gemessen an der der absoluten Zahl der DSL-Anschlüsse liegt Deutschland knapp vor Frankreich an der Spitze der europäischen Staaten. Bezogen auf die Anzahl der DSL-Anschlüsse pro Einwohner erreicht Deutschland im Vergleich der 30 OECD-Staaten Ende 2006 Platz 10 (164 DSL-Anschlüsse je 1.000 Einwohner).
Da in Deutschland alternative Breitband-Zugänge wie Kabel-Internet nur einen unbedeutenden Marktanteil haben, erreicht Deutschland im technologieneutralen OECD-Ranking der Breitband-Zugänge pro Einwohner damit lediglich Platz 18 im unteren Mittelfeld. Weltweit gibt es im Mai 2007 200 Millionen DSL-Kunden. Dies verteilt sich wie folgt: China 43 Mio., USA 27 Mio., Deutschland 15 Mio., Frankreich 14 Mio., Japan 14 Mio., UK 11 Mio. ... . Am globalen Breitbandmarkt hält DSL einen Marktanteil von 65 Prozent.

Wie wird DSL angeschlossen?

DSL kann man sowohl für einen analogen Telefonanschluss, als auch für einen ISDN Anschluss beauftragen. In beiden Fällen können Sie gleichzeitig telefonieren und im Internet surfen.
Voraussetzung für einen DSL Anschluss ist (außer beim Arcor Vollanschluss) immer ein T-Com Telefonanschluss. Als erstes Gerät hinter Ihrer vorhandenen Telefondose (TAE) wird immer der DSL-Splitter angeschlossen. Dieses Gerät erhalten Sie im Regelfall automatisch von dem jeweiligem DSL-Anbieter, bei dem Sie Ihren DSL Anschluss beauftragen (z.B. 1&1, Freenet, Arcor etc.). Sollten Sie Ihren DSL Anbieter wechseln, behalten Sie im Regelfall Ihren vorhandenen DSL-Splitter.


Bild. Anschluss von DSL an einem analogen Telefonanschluss.

Verfügbarkeitsscheck

Demnächst!!!

Werbung

 

 

ADD TO FAVORITES - ALLE RECHTE VORBEHALTEN. COPYRIGHT © ABC INTERNET