ABC Internet Ratgeber - Partnerprogramme 
Geld verdienen im Internet. Partnerprogramme

Möchten Sie auch mit Ihrer Internetseite Geld verdienen und von diesem stark wachsenden Markt profitieren?
Nach einem Report des Online-Vermarkterkreises (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. steigen die Werbeumsätze 2007 auf ein Gesamtvolumen von mindestens 2,71 Milliarden Euro. Den größten Anteil können klassische Werbeformen wie Banner und andere grafische Werbeelemente mit 1,31 Milliarden Euro verbuchen. In die Suchwort-Vermarktung investieren Werbetreibende voraussichtlich 1,19 Milliarden Euro, Affiliate-Netzwerke kommen auf 210 Millionen Euro (Quelle: BVDW). Affiliate Programme sind die effektivsten Verdienstmöglichkeiten, wenn es darum geht, mit der eigenen Homepage Geld zu verdienen. Man meldet sich beim Affiliate-System-Betreiber an und kann dort aus verschiedenen Werbepartnern wählen. Nachdem man sich erfolgreich bei einem Werbepartner beworben hat, erhält man Zugriff auf Werbemittel, die man auf der eigenen Homepage verwenden kann. Bei den Vergütungen der Partnerprogramme gibt es meistens drei verschiedene Varianten.

» Pay per Click
Hier wird die Provision pro erfolgtem Klick auf das Werbemittel bezahlt. Verschiedene Techniken wie eine IP-Sperre verhindern Mehrfachklicks eines einzelnen Benutzers.
» Pay per Lead
Hier wird die Provision gezahlt pro Kontaktaufnahme (Anmeldung) durch den Kunden. Dies kann zum Beispiel die Anforderung von Werbematerial durch den Kunden sein.
» Pay per Sale
Hier wird die Provision gezahlt, sobald der Kunde Umsatz erzeugt. In der Regel bedeutet das den Verkauf von Ware an den Kunden.

Funktionsweise
Grundsätzlich basiert jedes Affiliate-System auf dem Grundsatz einer Vermittlungsprovision.
Diese Vermittlung geschieht in der virtuellen Welt des WWW durch einen Link. Ein solcher Link enthält einen speziellen Code, der den Affiliate eindeutig beim Händler identifiziert. Vereinfacht heißt das: durch den Link mit Partnerkennung erkennt der Händler von wem der Kunde geschickt wurde.
Provisioniert werden die reinen Klicks auf das Werbemittel („ Pay per Click“), die Kontaktaufnahme von Kunden („ Pay per Lead“) oder der Verkauf („ Pay per Sale“). Es gibt eine Vielzahl möglicher Kombinationen und Varianten. Im Gegensatz zu einem sogenannten „Merchant“ (wörtlich: Händler; hier auch Programm-Anbieter oder -Betreiber), der Waren oder Dienstleistungen anbietet, fungiert der Affiliate als Schnittstelle zwischen Händlern und potenziellen Kunden.

Arten von Teilnehmern
» Affiliate-System-Betreiber
Der Affiliate-System-Betreiber ist für die Bereitstellung und den Betrieb des Portals zuständig. Er hat den fehlerfreien Betrieb zu gewährleisten und ist für die Vermarktung des Portals zuständig. In der Realität unterscheidet man zwei Arten von Betreibern. Zum einen haben sich unabhängige Plattformen (Affiliate-Netzwerke) etabliert, welche als Schnittstelle zwischen Händlern (Merchants) und Vertriebspartnern (Affiliates) fungieren. Diese sind vor allem für die Bereitstellung und Administration der Technik und die finanzielle Abwicklung zuständig. Auf der anderen Seite sind häufig Plattformen vorzufinden, innerhalb derer der Händler selbst die Betreiberfunktion übernimmt.
» Händler (Advertiser, Merchants)
Händler stellen ihre online angebotenen Produkte und Dienstleistungen über das Affiliate-System zur Verfügung und ermöglichen den angeschlossenen Vertriebspartnern die Vermarktung der Güter über deren Websites. Vermittelte Umsätze vergütet der Händler durch vorher festgelegte Umsatzprovisionen.
» Vertriebspartner (Publisher, Affiliates)
Vertriebspartner nutzen das Affiliate-System zur Kooperation mit den angeschlossenen Shop-Betreibern (Händlern). Sie profitieren durch den Verkauf der auf den eigenen Internetseiten beworbenen Produkten.

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